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Die asiatische Gartenbeleuchtung und ihre Bedeutung

Die Geschichte der asiatischen Gartenlaternen schaut auf eine lange Tradition zurück. In China wurden Gartenbeleuchtungen aus Guss hergestellt. Diese dienten anderen asiatischen Völkern als Vorbild für Steinlaternen.

Das Material, aus dem in der Vergangenheit asiatische Gartenlaternen gefertigt worden sind, war wenig witterungsbeständig. Die weiche Gesteinsoberfläche bot eine starke Angriffsfläche für Regenwasser. Deshalb wurde im Verlauf der Geschichte damit begonnen, Steinlampen für asiatische Gärten aus Granit herzustellen.

Wer sich heute in seinem asiatisch gestalteten Garten auch hinsichtlich der Beleuchtungsquellen nah am Vorbild halten möchte, kann asiatische Gartenlaternen in einem Baukastensystem erwerben. Diese asiatische Gartenbeleuchtung besteht nämlich in der Regel aus mehreren Teilen, die zusammengesetzt werden können. Auf eine Bodenplatte, die auch als Laternenplatte bezeichnet wird, wird der Laternenschaft mit dem Beleuchtungskasten aufgesetzt. In der Regel sind diese Beleuchtungskästen mit einem Dach versehen, dass den asiatischen Laternen ihr ganz eigenes Gesicht verleiht. Pagodenförmige oder an japanische Tempel erinnernde Dachkonstruktionen sind hier keine Seltenheit. Es gibt auch Modellvariationen, die auf eine Bodenplatte komplett verzichten können. Dies ist besonders bei der Gestaltung von Gartenbeeten, in denen eine asiatische Laterne stehen soll, sehr praktisch.

Ursprünglich wurden asiatische Gartenlaternen nur in Handarbeit hergestellt. Ein Steinmetz meißelt die einzelnen Formteile aus einem Granitblock heraus. Inzwischen ist durch die fortgeschrittene technische Entwicklung natürlich auch eine maschinelle Produktion asiatischer Steinlaternen möglich. Dies hat sich unter anderem auch positiv auf die Preisgestaltung ausgewirkt. Bezeichnend für eine asiatische Gartenlaterne ist die Liebe zum Detail. Die Öffnungen in der Lichtkammer, durch die das Licht nach außen fällt, sind meist sehr kunstvoll gestaltet. Als Dekorationsmittel sind sie inzwischen ausgesprochen beliebt und das sanfte Licht, dass diese asiatischen Laternen in der hereinbrechenden Dämmerung oder auch im Dunkel der Nacht verströmen, zaubert verschiedene Lichteffekte in den Garten.

Für den Aufbau einer asiatischen Steinlaterne im eigenen Garten ist ein wenig handwerkliches Geschick erforderlich. Die Bausätze bestehen aus mehreren Teilen, die aufeinandergesetzt werden müssen. Je nachdem, wie groß die gewählte Laterne ausfällt, ist auch ein wenig Krafteinsatz notwendig. Abhängig vom Gewicht, das bis zu 40 Kilogramm betragen kann, muss natürlich auch der Untergrund entsprechend vorbereitet werden. Er sollte möglichst eben und auch entsprechend tragfähig sein. Wo das im eigenen Garten nicht gewährleistet werden kann, ist das Ausweichen auf eine asiatische Gartenlaterne, die ohne Bodenplatte auskommt, das Mittel der Wahl. Ursprünglich waren Gartenbeleuchtungen nach asiatischem Vorbild natürlich darauf ausgerichtet, Kerzen oder kleine Gefäße mit Lampenöl als Beleuchtungsquelle aufzunehmen. In modernen Gärten wird allerdings meist Wert darauf gelegt, dass eine Beleuchtung elektrisch betrieben werden kann. Alle gebräuchlichen asiatischen Steinlaternen können also inzwischen mit einer vorgefertigten Bohrung für ein Elektrokabel erworben werden. Damit kann dann eine Glühbirne die natürliche Beleuchtung durch Kerzen oder Lampenöl ersetzen und auch problemlos über Zeitschaltuhren gesteuert werden. Der Vorteil der elektrischen Beleuchtungsmöglichkeit besteht natürlich unter anderem darin, dass der Wind ihr nichts anhaben kann.